Smartphone dank Hülle sicher auf der Welle

 

Ideal für Sport, statt Freizeit

Von J. Scharpenberg

 

Für die Freizeit an Pool oder Strand und auch für ausgiebige Tauchgänge haben wir bereits unterschiedliche geeignete Schutzhüllen gefunden, die unsere Smartphones vor Wasser schützen. Doch wie sieht es mit sportlichen Aktivitäten über der Wasseroberfläche aus? Gibt es für solche Zwecke eine Variante, die noch praktischer ist? Wir sagen ja und testen – als kleinen Nachtrag zum Bericht „Wasserdichter Handyschutz im Praxistest“ – die Schutzhülle Aquapac Pro Sports Armband Case.

Armband Case wasserdicht

Die wasserdichte Tasche ist mit einem Armgurt sowie zusätzlich mit einer Kordel ausgerüstet.

Features:

Wie für Aquapac-Produkte üblich gibt es auch auf diese wasserdichte Schutzhülle eine Garantie von 5 Jahren. Die klare Folie auf der Vorderseite ermöglicht die Bedienung des jeweiligen Geräts (Fingerprintsensor ausgeschlossen) und sogar das Empfangen und Telefonieren. Zudem ist das Produkt den Angaben nach schwimmfähig, wasserdicht bis zehn Meter Tiefe und wird dank UV-stabilisiertem TPU-Material* bei Sonneneinwirkung weder brüchig noch gelb.

 

Größe:

Mit einer Größe von 250 x 175 mm ist dieses Case nicht mehr ganz so handlich wie die bereits getesteten. Dafür ist es nicht nur zum Schutz von Smartphones bis zu einer Größe von ca. 6,1 Zoll nutzbar, sondern laut Herstellerangaben auch für Speed-Logger und GPS-Geräte besonders gut geeignet. Alternativ ist zudem auch eine „Mini-Version“ erhältlich.

Praxistest im Whirlpool

Den Praxistest im Whirlpool hat die wasserdichte Hülle überstanden.

Praxistest:

Ich nutze im Test dennoch nur mein Handy – ein Samsung Galaxy S7. Es passt locker in die Tasche und lässt sogar noch Platz für weitere Wertsachen wie zum Beispiel Geld oder Ausweispapiere. Der Armgurt ist dank Klettverschluss schnell angelegt, fühlt sich auf der Haut angenehm an und scheint fest zu sitzen. Unangenehm wird es allerdings, wenn ich den Arm viel bewege: das Smartphone wackelt hin und her, wobei der Gurt aber weiterhin nicht verrutscht. Die Qualität des Produkts ist hochwertig.

Da es sich hier um eine Schutzhülle handelt, die vor allem für Wassersportler geeignet sein soll und somit Spritzwasser und Bewegung aushalten muss (und ich weder Jetski noch Surfboard besitze, geschweige denn die Nutzung dieser beherrsche), geht es für meinen Praxistest in den Whirlpool. Das Ergebnis nach 40 Minuten Dauereinsatz: die Tasche hält dicht. Kein einziges Tröpfchen Wasser schafft es durch die Hülle. Und der Gurt verrutscht auch im nassen Zustand nicht. Eines fällt mir aber auf: die angeblich schwimmfähige Tasche geht sofort unter, wenn ich sie nicht am Arm trage – auch im normalen Schwimmbecken, in dem das Wasser still ist. Die Lösung: Luft reinlassen.

Der Gurt ist dank Klettverschluss größenverstellbar.

Der Gurt ist dank Klettverschluss größenverstellbar.

Fazit:

Perfekt für Wassersportler, die ohne ihr Smartphone nicht auf den Wellen reiten wollen. Das Aquapac Pro Sports Armband Case ist flexibel einsetzbar, da sowohl der dehnbare und individuell größenverstellbare Klettverschluss-Gurt im Lieferumfang enthalten ist, als auch eine Kordel zum Tragen um Hals oder Schulter. Wer die Tasche lieber am Oberschenkel tragen möchte, kann eine Verlängerung für den Gurt erwerben.

Der Preis für diese Hülle: 44,90 Euro. Aus diesem Grund und wegen der unterschiedlichen Tragemöglichkeiten würde ich sie vor allem Wassersportlern empfehlen. Für „leichte“ Freizeitaktivitäten gibt es durchaus günstigere Alternativen – auch von Aquapac.

 

Hinweis

*TPU (Thermoplastisches Urethan) ist etwas fester als Silikon, dennoch flexibel. Laut DK Kunststoffe hat TPU unter anderem eine hohe Verschleißfestigkeit, ist knick- und reißfest sowie weitestgehend witterungsbeständig.

 

Fotos: J. Scharpenberg (2) / Aquapac (2)

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.